Büro_Bauer

VOM LEBENSMITTELMARKT ZUM BÜROHAUS

 

Die Zersiedelung im ländlichen Raum und der damit verbundene stark gestiegene Flächenverbrauch ist mittlerweile ein wichtiges städtebauliches Thema. Um diesen Trend entgegenzuwirken, sind intelligente Konzepte zur Revitalisierung bereits bebauter Grundstücke im bestehenden Siedlungsbereichen notwendig.

 

Der ehemalige Lebensmittelmarkt in Amorbach stand seit rund 10 Jahren leer. Damit verbunden war auch eine aus städtebaulichen Gesichtspunkten negative Auswirkung auf die umgebende Wohn- und Gewerbelandschaft.

 

Die Wirtschaftsprüfer- und Steuerkanzlei Bauer ging ihre bestehende Raumnot offensiv an und erkannte das Potential dieser Immobilie. Aufgrund der Bauweise von Lebensmittelmärkten lässt sich die Raumaufteilung höchst flexibel gestalten.

 

Geschaffen wurden ca. 600 m² modernste Büroflächen, deren Größe und Aufteilung schnell und flexibel an sich verändernde Raumbedürfnisse angepasst werden können. Um die Belichtung und Belüftung der Büroräume zu optimieren, wurde ein ca. 100 m² gr0ßes Atrium zentral in das Gebäude implementiert. Durch die großzügige Verglasung des Innenhofs verbunden mit einer zurückhaltenden Verglasung in der Außenfassade wird einerseits eine hervorragende Belichtung und natürliche Belüftung der Büroräume erreicht und gleichzeitig sowohl dem Wärmeschutz im Sommer wie im Winter Rechnung getragen.

 

Die Beheizung des Gebäudes erfolgt mittels Wärmepumpentechnologie und eine Fußbodenheizung, wobei diese Technik im Sommer gleichzeitig zur Klimatisierung und Kühlung der Büroräume genutzt wird.

 

Klingenmeier Beratende Ingenieure übernahm die Generalplanung des Gebäudes, angefangen von den ersten Vorentwurfsskizzen bis zur Schlüsselfertigen Übergabe.

 

Unsere Leistungen:

  • Baugrunderkundung
  • Schadstofferkundung
  • Gebäudeplanung Architektur
  • Tragwerksplanung
  • Freianlagenplanung
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination

 

Eckdaten:

Umbauter Raum:            ca. 3.000 m³

Nutzfläche:                       ca. 600 m²

Bauzeit:                             Mai 2014 bis März 2015

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ENERGIEZENTRALE FÜR GEOTHERMIE IN ISMANING

 

Wir machen Energie sichtbar. Nach nur 6 Monaten Bauzeit konnte die Inbetriebnahme der neuen Energiezentrale für Geothermie in Ismaning gefeiert werden. Das ist absoluter Rekord für ein solches Projekt. Im momentanen Ausbaustadium liefert die Anlage ca. 19 MW Energie und versorgt so Haushalte, Gewerbe und Industrie mit umweltfreundlicher Energie aus dem Erdinneren. Die geothermische Leistung liegt dabei bei ca. 6 Megawatt. Die Temperatur des aus ca. 2000 m Tiefe geförderten Thermalwassers liegt bei 78 Grad Celsius. Im Gebäude sind neben der gesamten Technik für Geothermie und Netzverteilung auch Büroräume für das Betriebspersonal untergebracht. Die Baukosten lagen bei 4,6 Mio. Euro.

 

Unsere Leistungen:

  • Baugrunderkundung
  • Hochbauplanung und Bauüberwachung

 

Eckdaten:

Gesamtleistung:                        19 MW

Geothermische Leistung:        6 MW

Nutzfläche:                                 ca. 2.000 m²

NEUORDNUNG DER TRINKWASSERVERSORGUNG GEMEINDE COLLENBERG

 

Sauberes Trinkwasser ist für uns selbstverständlich und fließt im Handumdrehen zuhause aus unseren Wasserhähnen. Doch nur selten macht man sich bewusst, dass die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser die Kommunen vor große Herausforderungen stellt.

 

Die Gemeinde Collenberg im Südspessart stand vor der Aufgabe ihre Wasserversorgung, insbesondere im Bereich der Wasseraufbereitung, für ihre 2.500 Einwohner grundlegend zu erneuern. Erste Konzepte die der Gemeinde vorlagen gingen von Kosten in Höhe von 1,5 bis 2,0 Mio. € aus.

 

Als Spezialist für kleine und mittlere Wasserversorgungen wurde Klingenmeier Beratende Ingenieure von der Gemeinde daraufhin beauftragt Alternativen mit dem Ziel zu entwickeln, die in Bezug auf die versorgte Einwohnerzahl immensen Kosten zu reduzieren.

 

Durch die Zentralisierung der Wasseraufbereitung in einem bestehenden Wasserwerk und die Neuordnung und Optimierung des Zubringer- und Verteilerleitungssystems gelang es ein Konzept zu entwickeln, dessen Projektkosten in Höhe von ca. 1,0 Mio € prognostiziert wurden. Der Gemeinderat ließ sich von dem Konzept überzeugen und beauftragte Klingenmeier Beratende Ingenieure mit der Planung und Bauüberwachung der erforderlichen Arbeiten.

 

Für die Neuordnung des Leitungssystems wurden ca. 2,5 km – meist grabenlose – Leitungen verlegt. Die Wasseraufbereitung erfolgt nun mittels modernster Ultrafiltrationstechnologie. Der gesamte Prozess von der Wassergewinnung bis zur Wasserverteilung wird mittels eines Prozessleitsystems überwacht und gesteuert. Aufgrund der großen Entfernungen einzelner Außenstationen im ländlichen Raum und der damit verbundenen Kosten für Kabelwege, erfolgt die Datenübertragung kabellos. Die Prozessüberwachung kann nun durch die Wassermeister bequem mittels Notebook von jedem beliebigen Ort mit Mobilfunk- oder Internetzugang erfolgen. Und das richtig erfreuliche daran ist: Die ursprünglich kalkulierten Projektkosten in Höhe von 1,0 Mio. € konnten mit Abschluss des Projekts im Juli 2015 auch exakt eingehalten werden.

 

Unsere Leistungen:

  • Baugrunderkundung
  • Generalplanung und Bauüberwachung
  • Entwurfs- und Bauvermessung
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination

 

Eckdaten:

Aufbereitungsleistung:          800 m³/d

Leitungsnetz:                           ca. 2,5 km

Bauzeit:                                     März 2014 bis Dezember 2014

NEUBAU SPORTANLAGEN SCHULZENTRUM STADT AMORBACH

 

In der Stadt Amorbach wurde seit dem Jahr 2001 ca. 30 Mio. € in die Sanierung und den Neubau der Schulen investiert. Damit präsentiert sich die Stadt Amorbach mit Grund-, Mittel-, Realschule und Gymnasium als führende Schulstadt im Landkreis Miltenberg.

 

Um den 1.400 Schülerinnen und Schülern auch optimale Sportmöglichkeiten zu bieten, entschloss sich die Stadt Amorbach 2014 die Außensportanlagen des Schulzentrums vollkommen neu zu ordnen und zu erweitern.

 

Um genügend Platz für die Erweiterungen zu schaffen, wurde auch der Teilrückbau einer benachbarten Gewächshausanlage notwendig. Voruntersuchungen hatten ergeben, dass der Glas Kitt sowohl Asbest- als auch PAK haltig war, so dass hier zunächst eine kontrollierte Schadstoffsanierung im Rahmen der Rückbauarbeiten erforderlich wurde.

 

Zukünftig bieten insgesamt drei Kunststoff-Kleinspielfelder, eine 100 m Kunststofflaufbahn, zwei Kunststoff-Weitsprunganlagen und eine Rasen-Kugelstoßanlage genügend Platz um für die 64 Sportklassen einen adäquaten Sportunterricht zu gewährleisten.

 

Unsere Leistungen:

  • Baugrunderkundung
  • Planung und Überwachung Schadstoffsanierung und Rückbau
  • Generalplanung und Bauüberwachung Neubau und Erweiterung
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutz